Problem/Ausgangslage

  • kurze Zeit der Vorbereitung
  • grosse Stoffmenge
  • hohe Hürde

Das Studium der Humanmedizin geniesst höchste Reputation. Es ist bekannt, dass an die Studenten höchste Anforderungen gestellt werden. Aus Sicht der Allgemeinheit sollen auch nur die Besten mit dem hohen Gut der Gesundheit beschäftigt werden.  
Die erste Hürde der Interessenten ist das Erfordernis eines überdurchschnittlichen Abiturdurchschnitts (numerus clausus).
Im Studium selbst stellt wohl das Physikum als Abschluß des Grundstudiums - der sogenannten Vorklinik - die größte Hürde dar.
Die hohen Durchfallquoten (bis zu 50%!!) sprechen eine deutliche Sprache.
Diese Prüfung dient der (nochmaligen) Bestenauslese, wenn auch im zweifelhaften Methoden.
Jeder Prüfling steht vor einer Vielzahl von Problemen:  
Es gilt eine immense Stoffmenge zu bewältigen - und das in einer sehr kurzen Vorbereitungszeit von vielleicht 4-5 Wochen.

Vergangene Entwicklung

...beständig ist allein der Wandel...

 

Wie auch andere Lebensbereiche unterliegt das Studium der Humanmedizin gewissen Veränderungen.
Früher hat man die MC-Fragen (Multiple-Choice) als beste Option angesehen, das notwendige Wissen im Bereich der Vorklinik als Basis für die spätere Berufsausübung als Arzt abzufragen. 

 

...das IMPP und die Multiple Choice Fragen...

Diese Praxis der schriftlichen Prüfung durch die sogenannten MC-Tests wird bundeseinheitlich durch das IMPP (Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen) abgebildet, welches für diese Aufgabe im Jahre 1980 gegründet wurde.

...Modellstudiengänge mit POL und SAQ...

Seit Anfang 2000 wurde diese Multiple-Choice-Frage Methode zunehmend infrage gestellt. Es gab zahlreiche neue Ansätze, sowohl das vorklinische Studium als auch die Physikums-Prüfung zu gestalten, die sich in einigen Modellstudiengängen widerspiegeln. Im Zusammenhang mit diesen Modellstudiengängen wird mit verschiedenen (alternativen bzw. ergänzenden) Methoden (zB. POL) und Prüfungsmodi (zB. SAQ) gearbeitet.

POL - sog. Problemorientiertes Lernen

SAQ - sog. Short Answered Questions

Diese Modellstudiengänge werden nicht immer exklusiv an den Universitäten betrieben. Häufig kommt es zu einem zweigleisigen System.
Insgesamt ergibt sich eine sehr heterogene Landschaft. Derzeit nehmen nur noch ca. 75 % aller Physikumsprüflinge an dem klassischen MC-Model im Rahmen des Physikums teil. Es hat sich eine Entwicklungstendenz ergeben, dass sich immer mehr Hochschulen von dem klassischen MC-System verabschieden.

An dieser Stelle soll nicht verschwiegen werden, dass auch viele Hochschulen in ihrer Struktur mit diesem Veränderungsprozess Probleme haben, insbesondere in einem derart klassischen Hochschulstudium wie Humanmedizin. Dass diese Strukturen über Jahrzehnte gleich geblieben sind, verwundert hier nicht. Die neuste Entwicklung besteht darin, die Modellstudiengänge wieder aufzugeben und "back to the roots" zurück zum klassischen Prüfungsmodus anhand von MC-Fragen zurückzukehren. 

Ohne die unterschiedlichen Arten von Studiengängen und Prüfungsarten bewerten zu wollen, steht für uns die optimale Prüfungsvorbereitung im Fokus.

 

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Dr. Jörg Hoffmann

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